Interview mit GRUP TEKKAN am 4.6.2006

Am 4. Juni 2006 traten GRUP TEKKAN in der Lingener Diskothek "Joker" auf. Vanessa nutzte die Gelegenheit, bereitete in Windeseile einige Fragen vor und führte ein kurzes Interview mit Ismail.


Wie seid ihr auf die Idee gekommen, dieses Lied "Wo bist du, mein Sonnenlicht?" zu schreiben?

Selcuk und ich wollten schon vorher Musik machen, der Fatih hatte eine eigene Crew, eine andere Gruppe. Im Jugendtreff gab es ein Projekt, in dem verschiedene Gruppen ihren Song texten, eine Melodie dazu schreiben und ein paar Sachen aufnehmen sollten. Zuerst sagten wir: "Egal, lass mal!" Fatih hat uns dazu überredet: "Macht doch mal mit". Da haben wir einfach mitgemacht. Das Projekt dauerte eine Woche. Innerhalb dieser Zeit haben wir den Clip gedreht und den Text dazu geschrieben.


Warum habt ihr ein Video dazu gedreht und dieses ins Internet gestellt?

Den Clip haben wir gedreht, weil das zu dem Projekt gehörte. Wir selbst haben es nicht ins Internet gestellt, es wurde ins Internet gestellt. Wir wissen auch nicht, von wem.


Wie habt ihr euch gefühlt, als Stefan Raab euer Video gezeigt hat?

Wir hatten gemischte Gefühle: Ein bisschen Angst und natürlich Freude, weil ich selbst der größte Fan von Stefan Raab bin. Ich schaue mir jede Sendung an und hätte nie gedacht, dass wir einmal auf der Couch dort sitzen würden. War schon ein großartiges Gefühl.


Wie fühlt man sich, wenn man plötzlich auf der Straße erkannt wird?

Für uns ist es immer noch ungewohnt. Wir leben ja jetzt schon seit einigen Monaten damit. Man kann aber schon sagen, dass es ein geiles Gefühl ist.


Was sagen eure Freunde und Familie dazu, dass ihr jetzt berühmt seid?

Von denen bekommen wir voll die fette Unterstützung. Familie und Freunde unterstützen uns richtig und stehen hinter uns.


Wird man bald mehr von euch hören?

Wir arbeiten gerade an der zweiten Single. Noch steht nicht fest, wann sie erscheinen wird, wahrscheinlich Ende Juli / August. Danach haben wir vor, ein Album zu machen.

 

Interviewbearbeitung: Stephan Glück

zurück zu Interviews